Odenwaldclub: Vom Forsthaus „Lindesmannsruhe“ nach Bad Dürkheim.

Für Sonntag, den 30.04. hatte der Odenwaldclub zu einer Wanderfahrt in die Pfalz eingeladen. 32 Personen fanden sich am Bus ein. Die Fahrt führte über die Autobahn in Richtung Kaiserslautern bis zur Abfahrt Grünstadt. Von dort über Kallstadt in den Pfälzer Wald zum westlich gelegenen Forsthaus Lindemannsruhe (heute ein Gasthaus). Für acht Personen war der Besuch der Klosterruine Limburg in Bad Dürkheim von größerem Interesse.

Die anderen 24 Personen wanderten unter Führung von Birgit Könen auf dem Pfälzer Weinsteig zunächst zum ca. 500 m hoch gelegenen Bismarckturm. Weiter ging es teils steil bergab zum Teufelsfels (einem germanischen Kultplatz). Nächste Station war der die Heidenmauer, ein keltische Ringwall (Fliehburg) oberhalb von Bad Dürkheim.

Nächste Station war die Kaiser-Wilhelm-Höhe, ein Aussichtspunkt. Von dort hatte man eine herrliche Aussicht über die Stadt und hinüber zur Klosterruine Limburg. Heinz Muntermann erläuterte dort den Besuchern die Geschichte des um das Jahr 1030 auf dem vormaligen Burgberg erbauten Klosters, welches im Beisein von Kaiser Konrad II geweiht wurde. Das Kloster hieß offiziell „Kloster zum Heiligen Kreuz“ und war ein Koster des Benediktinerordens. Leider ließ im Jahre 1504 ein Graf von Leiningen-Hardenburg das Kloster während des Landshuter Erbfolgekriegs niederbrennen. Seither sind nur die Ruinen der einst riesigen Kosteranlage auf dem „Lindtberg“ (daher „Limburg“) zu besichtigen.

Für die Wanderer ging es dann weiter zum Römischen Steinbruch (die Zeichen der Legionen sind noch sichtbar, hier wurden nachweislich Steine für eine römische Villa in Mainz gebrochen, die Steine sind heute im Mainzer Dom verbaut). Den Steinbruch nennt man Krimhildenstuhl, weil seine Entstehung irrtümlich den Nibelungen zugeordnet wurde. Nach einem etwas beschwerlichen Abstieg über viele Treppenstufen erreichte die Wandergruppe dann in der Stadt die Marktschänke und traf die Besucher des Klosters. Bei Pfälzer Gerichten und dem Wein ließ man es sich gut gehen.

Mit einigen Liedern und guter Stimmung im Bus erreichte die Reisegruppe gegen 20.30 h wieder Crumbach. Alle Teilnehmer waren erfreut über einen erlebnisreichen Wandertag.

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2- Tageswanderung des OWK Fränkisch-Crumbach 22. /23. April

Die Wanderführerinnen Johanna Sporleder und Gertrud Metzen hatten zwar mit etwas wärmerem Wetter gerechnet, trotzdem war die Wanderung für alle Teilnehmer am vergangenen Wochenende ein schönes Erlebnis.

Am Samstag, 22.04. machten sich sieben Wanderer auf den Weg. Die Tour begann auf der Kreidacher Höhe und führte zunächst ein Stück auf dem Kunstwanderweg in Richtung Ober-Abtsteinach, das  jedoch nicht durchquert wurde.  Es wurde sozusagen links liegen lassen, um in den Wald einzutauchen, wo die Wanderer  bald beim Naturdenkmal Götzenstein angekamen. Dort war eine kurze Regenpause und wegen der Kälte  angesagt. Immerhin war es dort  trocken! Dann führte der Weg weiter auf ausgesprochen aussichtsreichen Wegen  an Vöckelsbach vorbei nach Weiher. In Weiher wurde eine kurze Rast gemacht, bevor die Kreisstraße überquert wurde, um oberhalb von Rimbach Richtung Mengelsbach zu wandern. Es ging an Streuobstwiesen vorbei, und wieder hatten die Wanderer eine wunderbare Aussicht! Dann ging es stets ansteigend zum Gasthaus „Zur schönen Aussicht“ auf der Tromm.

Am nächsten Morgen führte  ein   idyllischer Weg nach Litzelbach, dann weiter über Hammelbach und die Walburgiskapelle zurück nach Fränkisch-Crumbach.

Es war eine wunderschöne Frühlingswanderung. Blühende Wiesen, grünes , junges Buchengrün, und viele Waldblumen konnte die interessierte Wanderschar wahrnehmen. Alle waren sich mal wieder einig, dass der Odenwald wirklich wunderschön ist!

 

 

 

 

 

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Wanderung zu den „Frühlingsrollen“ nach Reinheim

So richtig frühlingshaft war es leider noch nicht, als wir am Sonntag, den 19. März 2017 von der Volksbank in Fränkisch-Crumbach los marschierten. Hauptsache aber, es war trocken. Zuerst ging es hoch zur Heilsruhe und dann immer schön flach durch den Wald nach Groß-Biberau. Zwischendurch profitierten wir von den Diätabsichten unserer Wanderin Ria Pahl, denn sie spendierte uns selbstlos ihre allerfeinsten Pralinenkugeln, die wir begeistert vernaschten. In Groß-Biberau angekommen, gesellte sich Heidemarie Bender zu unserer fröhlichen Truppe, um die restlichen 4 km mit uns, an der Gersprenz entlang, nach Reinheim zu laufen.

Nach insgesamt 12 km kamen wir schon hungrig ans Ziel: Zu den „Frühlingsrollen“ im Restaurant „Chinatown“. Fast zur gleichen Zeit gesellten sich die „Autowanderer“ hinzu. Und aufgrund der reichhaltigen Speisekarte und einem verlockenden chinesischen Buffet  war außer den angestrebten „Frühlingsrollen“ für jeden was dabei. Gut gesättigt und gelaunt ging es dann zum Bahnhof und weiter mit dem Bus zurück nach Fränkisch-Crumbach. Dabei waren doch alle überrascht, wie teuer mittlerweile unsere öffentlichen Verkehrsmittel geworden sind. Was sagt uns das: Laufen lohnt sich. Mit dem OWK!

Bericht und Bilder: Peter Moewes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Faschingswanderung des OWK Fränkisch-Crumbach

Am Faschingsdienstag 2017 traf sich eine närrische Wanderschar 13:11 Uhr  am Rathaus von Fränkisch-Crumbach  und wanderte in Richtung Nonrod.

Vorbei am „Schwimmbad“, den „Drei Tannen“ und der „Baronsruh“ erreichten die Wanderer nach einem leichten Anstieg den Nonroder  Naturparkplatz, wo als Überraschung ein oder zwei „Schnäpsle“ serviert wurden.

Bei leichtem Regen ging es anschließend  auf die letzte Wegstrecke nach Nonrod in das Gasthaus „Rodenstein“. Hier begrüßten sich mit einem kräftigen Helau die Wanderer und die bereits  mit dem PKW angereisten OWK-Mitglieder.

Bei geselliger Runde, bei gutem Essen, einem frisch gezapften Bier und einigen lustigen Vorträgen verging der schöne Nachmittag  rasch.

Zu Fuß oder mit dem Auto erreichten alle wieder wohlbehalten Fränkisch-Crumbach. Die Wanderführer Sepp Merita und Joachim Fraas bedanken sich für die rege Beteiligung, besonderen Dank gilt auch den  Gästen..

Text: J.Fraas                    Bilder: P.Moewes

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Die „Roßdorfer Spätlese“ beim OWK

Die Roßdorfer Spätlese hat nichts mit dem Roßdorfer Weingut zu tun, sondern ist eine Theatergruppe, die aus dem Roßdorfer Seniorenbeirat hervorgegangen ist. Diese Theatergruppe war auf Einladung des Crumbacher OWK beim Gickelswirt in Wersau zu Gast. Sie informierte die Besucher auf äußerst vergnügliche Weise darüber, mit welchen Methoden Gauner versuchen, an das Geld ihrer Mitmenschen zu kommen. Zielgruppe sind dabei häufig die Senioren, denn dort erwarten sie die geringste Aufmerksamkeit und weniger Widerstand.

Die erste Episode war der „Enkeltrick“, der exzellent dargestellt wurde und von Herrn Braun, einem ehemaligen (echten) Kriminalbeamten kommentiert wurde. Auch bei den Sketchen mit unechten Polizisten oder Handwerkern wurde eindrucksvoll gezeigt, dass jeder immer misstrauisch sein sollte, wenn ein Unbekannter vor der Tür steht.

Es ist schon erstaunlich festzustellen, mit wie viel Raffinesse die Betrüger vorgehen.

Im kleinen Saal in Wersau war im Vorfeld schon eine provisorische Bühne mit den benötigten Utensilien hergerichtet. Den Besuchern hat sowohl das Umfeld als auch die Darbietung sehr gut gefallen.

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Ausflug nach Mainz zum ZDF

Am Donnerstag, 17.11.2016 fuhr eine interessierte Gruppe von Odenwaldklublern und Freunden zur Besichtigung des ZDF nach Mainz.

Obwohl wir zeitig beim ZDF angekommen waren, mussten wir vor der Schranke warten, bevor der Bus auf das Gelände einfahren durfte. Als wir aber dann das Kasino betraten, wurden wir bereits sehr freundlich von Tanja Hess, unserer Begleiterin für diesen Tag, empfangen. Tanja Hess erwies sich nicht nur als hübsch, sondern sie verfügte über sehr viel Fachwissen, das sie gut zu vermitteln verstand. Sie ging auf Fragen ein, die von den Besuchern gestellt wurden, ohne den roten Faden zu verlieren.

Zuerst erfuhren wir an einem Modell, welche Gebäudeteile welchen Zwecken dienen. Erstaunt waren wir, als wir hörten, dass von unseren monatlichen Rundfunkgebühren in Höhe von 17,50 € ca. 12,00 € an die ARD gehen, während das ZDF nur ca. 4, .. € erhält.

Bild 1    Frau Hess erklärt die Studios am Modell

Bei einer Filmvorführung wurde uns die Entwicklungsgeschichte des ZDF aufgezeigt. Hier wurden die wichtigsten Persönlichkeiten erwähnt. Gleich darauf konnten wir anhand von Schautafeln noch einmal auf die Vergangenheit von ZDF-Sendungen und Personen zurück blicken.

Obwohl die Gebäude auf dem großzügig angelegten Gelände verteilt sind, konnten wir alle Wege im Innern zurücklegen, denn die einzelnen Häuser sind untereinander verbunden.

Interessant war, dass das ZDF ursprünglich am 1. April 1963 in Eschborn bei Frankfurt zum ersten Mal sendete (erste Sendung ARD 1954), dann nach Wiesbaden kam, um dann in Mainz seine eigenen Gebäude auf dem Lerchenberg beziehen zu können (Dez. 1984).

Zum Fernsehgarten kamen wir nicht, dafür waren wir in verschiedenen Studios. In einem davon wurden gerade die Einstellungen für die „Drehscheibe“ geprobt, die kurz darauf auf Sendung ging. Der Moderator Tim Niedernolte begrüßte unsere Gruppe, wir fanden ihn sehr sympathisch.Als wir in das Studio kamen, aus dem das Sportstudio gesendet wird, waren wir überrascht, dass dieser Raum relativ klein ist, denn am Fernseher wirkt alles  viel großzügiger.

Bild 2    Probesitzen im Sportstudio

Tanja Hess erklärte unserer Gruppe viel über Beleuchtung, über die Aufnahmekameras, den Teleprompter und zu den Möglichkeiten, wie eine Sendung zustande kommt und welche Vorarbeiten notwendig sind.

Bild 3    Die Kameras in den Studios werden alle elektronisch gesteuert.

Ganz zum Schluss konnte man im Mainzelmännchen-Shop noch Erinnerungsstücke kaufen. Alle Teilnehmer erhielten einen Mainzelmännchenanhänger mit einem Einkaufschip als kleines Geschenk.

Nach dieser ausführlichen Tour durch das ZDF konnten wir uns im Proviantamt beim Mittagessen erholen. Das Proviantmagazin ist ein historisches Gebäude in Mainz, das zwar als Getreidespeicher für die stationierten Soldaten dienen sollte, aber als solches nie genutzt wurde. Kurz vor dem Abriss entschloss man sich zu umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, sodass heute  ein Restaurant, ein Bierausschank, eine Weinstube im Erdgeschoss Platz finden.

Alles in allem war dieser Mainz-Ausflug eine runde Sache, die auch bei den Gästen gut ankam.

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Rundwanderung zum „Sankt- Martins-Schmaus“

„Wem Gott will rechte Gunst erweisen…“ den schickt er bei herrlichem Sonnenschein hoch hinauf nach Laudenau. Direkt zur Martinsgans-Keule ins Gasthaus „ Zum Laudenauer Tal“.So geschehen am Sonntag, den 13.11.16.

Wohl auch bedingt durch das wunderschöne Herbstwetter wanderten eine große Anzahl von OWK-Mitgliedern und Gästen steil hoch zum „Rodenstein“, vorbei am „Fallenden Bach“ über „Die Freiheit“ nach Laudenau. Nach diesem ca. 8 km langen Aufstieg erreichten wir hungrig und durstig das Gasthaus und wurden dort von allen mit dem Auto angereisten OWK-Mitgliedern mit großem Hallo begrüßt. Und wie angekündigt, konnten wir uns aus einer reichhaltigen Speisekarte unserem „Sankt-Martins-Schmaus“ widmen und richtig lecker essen!

Äußerst zufrieden, ausgeruht und gesättigt machten wir uns wieder auf den 7 km langen Heimweg. Jetzt ging es steil runter über Eberbach und dem „Reichelsheimer Weg“ direkt nach Fränkisch-Crumbach. Ein wunderschöner Wandertag ging hier zu Ende.

Bericht und Bilder: Peter Moewes

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