Bericht über eine äußerst reizvolle und liebliche Frühjahrswanderung

Am 13. Mai 2012 machte sich eine Schar von 10 fröhlichen Wanderern auf den Weg, die Umgebung von Schlierbach und Schannenbach zu erkunden.Die Tour begann in Schlierbach. Die Sonne strahlte, die Temperatur war mit 15 Grad gerade richtig und ein leichter Wind wehte von der Burg Lindenfels herüber. Nach einem kurzen Anstieg durch Viehweiden und  blühende Blumenwiesen erreichte die Gruppe den Aussichtspunkt“Auf dem Eck“. Von hier hatte man einen wunderbaren Blick bis zum Pfälzerwald.

Weiter führte der Weg durch lichte Buchenwälder und man konnte auf diesem verschlungenen Weg die Seele baumeln lassen. Schließlich erreichte die Wanderschar das“Schannenbacher Eck“ mit Blick über Biblis in den Rheingau, um bald darauf zum Gasthof  Odenwald in Schannenbach zu kommen. Dort hatte man uns ein schönes Nebenzimmer reserviert und die Speisekarte versprach leckere Gerichte, die wir auch gerne probierten.

Nach der ausgiebigen Rast erklommen wir noch auf schmalen Pfaden und blühende Wiesen eine kleine Anhöhe und  kamen zum schmucken Weiler Breitenwiesen, den einige Wanderer von früheren Wanderungen schon kannten.

Ab hier stromerten wir durch saftige Weiden, vorbei an Apfel-und Kirschbäumen immer abwärts über Glattbach und Winkel nach Schlierbach zurück.

Es war eine traumhafte Wanderung, die ihren Abschluß beim DRK Grillfest im Rathaushof  in Fränkisch-Crumbach fand.

Text:    Werner Schimpf              Bilder: Joachim Fraas

„Die drei Tannen“

Ein strategisch interessanter Punkt in der Fränkisch-Crumbacher Gemarkung sind „Die drei Tannen“. Abgesehen davon, dass es schon immer Kieferbäume waren, ist dieser trigonometrischer Messpunkt den jüngeren Fränkisch-Crumbachern nicht geläufig.

 Dieser Messpunkt, zusammen mit dem „Schleiersbacher Türmchen“ gehörte zu einer Messlinie, die von Oberhessen über den Otzberg verlief und das Rodensteiner Land an das Großherzogliche Kataster anschloss.

 Der OWK Fränkisch-Crumbach fand, dass diese kulturhistorisch, interessanten Stellen unserer Gemarkung erhaltenswert sind. Die drei Tannen waren überwuchert, obwohl sie der OWK vor vielen Jahren schon einmal freilegte. Deswegen gingen die Wanderfreunde, Werner Horn, Joachim Fraas, Josef Merita, Peter Moewes und Manfred Bender mit schwerem Gerät wieder daran, diesen Messpunkt von Wildwuchs freizuschneiden. Es war eine mühsame Arbeit. Jetzt sind die keilförmigen Kieferkronen wieder deutlich zu sehen.

Dieses Engagement des Odenwaldklubs führte dazu, dass die Gemeinde Fränkisch-Crumbach diesen Gemarkungspunkt für die Bevölkerung und den Tourismus noch attraktiver machen will.

Text: Prof. Friedrich Eckstein

GPS-Schatzsuche mit der Rodensteinschule und dem OWK

Im Sachunterricht der 3.Klasse haben die Kinder der Rodensteinschule Orientierung mit Karte und Kompass erlernt. Der Schatz an der Rodensteinschule war mit Hilfe der Schatzkarte und den Kompanden schnell gehoben.

Nun begaben sich am Freitagnachmittag, den 4. Mai 2012, die Kinder der Klasse 3a mit ihren Eltern und Lehrern auf eine „moderne Schatzsuche“ mit Hilfe von GPS Geräten.

Nach einer kurzen Einweisung nicht nur in die Geräte, sondern vor allem in die Verhaltensregeln beim „Cachen“, nutzten sie die Cacheroute Rodensteiner Land und suchten bei Bonuskoordinaten ihren Schatz. Dabei war es besonders wichtig, die Kinder anzuhalten nur auf den Wegen zu bleiben um die Natur zu schützen.

Neugierig beobachtet und begleitet wurde die Truppe von Vorstandsmitgliedern des OWK Fränkisch Crumbach, der für diesen Zweck die neu angeschafften etrex GPS Geräte zur Verfügung stellte. Der OWK wird dieses beliebte „Geocaching“ für Familien mit Kindern ab sofort in die neue Aktivitätenplanung aufnehmen.

Vielen Dank dafür und dem „Odenwaldrocker“ einen Dank für die schöne Runde.

Bericht: T.Hartmann, Rodensteinschule

Bilder: Peter Moewes, OWK Fränkisch.Crumbach

„Swinging OWK“ auf dem Rodenstein

Wenn es was zum Feiern gibt ist der OWK immer dabei. Besonders wenn das Gute fast vor der Haustür liegt. Pünktlich um 11.00 Uhr saßen bei herrlichem Sonnenschein am 1. Mai-Feiertag zum „Jazzfrühschoppen“ rund dreißig OWK-Mitglieder im „Hofgut Rodenstein“ und feierten den beginnenden „Wonnemonat“.Und da alle pünktlich zu Fuß oder mit dem Auto eingetroffen waren, konnten Familien Schneider und Lortz uns OWK-ler einen geeigneten Platz anbieten. Für die Jazzfans direkt bei der Big Band und für die ruhigeren Herrschaften einen bequemen Schattenplatz. Und die ganz hartnäckigen OWK-ler blieben doch tatsächlich bis fast 16.00 Uhr und genossen die tolle Stimmung. Das bestätigt, daß der OWK-ler nicht nur gut laufen, sondern auch hervorragend gut sitzen kann. Ein Wanderklub muss eben alles beherrschen. Es war auf jeden Fall ein gelungener Tag!

Bericht und Bilder: Peter Moewes

Wanderung „Auf den Spuren des Bergbaues“

Großen Zuspruch fand die Wanderung am Sonntag, den 22.4.2012 „Auf den Spuren der Bergbaues“ in der Reichelsheimer Gemarkung  Rohrbach.

Bei schönem Aprilwetter begrüßte Manfred Bender 34 Teilnehmer am Parkplatz „Vierstöck“ und übergab die Führung Jochen Rietdorf  vom Touristikbüro der Gemeinde Reichelsheim, der uns über den 9 km langen Lehrpfad bis zur Gaststätte „Zum Fürstengrund“ begleitete und über den Bergbau und Tonabbau vergangener Zeit informierte. Herr Rietdorf gab einen umfassenden Einblick über die Geologie im Odenwald und erläuterte an verschiedenen Informationsstationen, wie seit dem 8.Jahrhundert bis 1924, mit Unterbrechung, Eisen- und Manganerz abgebaut wurde. Insgesamt wurden aus den Gruben laut Aufzeichnungen in dieser Zeit 400.000 Tonnen Erz gefördert. Von 1884 bis ca. 1900 waren zeitweise 300 Bergleute im Grubenbetrieb beschäftigt. Die  aufgestellten Schautafeln, ein Grubenhunt (Lore),  Nachbau eines Grubenverbau,  sowie ehemalige,  noch sichtbare Grubeneingänge vermittelten einen Eindruck über die Bergbaugeschichte und Wandel der Bergbautechnik. Besondere Begeisterung fand der Einblick in den 120m langen Stollen  der Grube „Georg“ mit einer zeitgeschalteten Beleuchtung. Der vordere begehbare Teil des Stollens war mit Ziegelsteinen als Gewölbemauerwerk ausgebildet.

Auf halber Wegstrecke überraschte Jochen Rietdorf die Teilnehmer mit einer Schnapsprobe aus der Brennerei „Beilstein“, Beerfurth.  Heidemarie Bender verteilte Süßigkeiten und hielt die zahlreichen Kinder bei guter Laune.

Nach der 2,5-stündigen Wanderung, mit den auch landschaftlich schönen Ausblicken, kehrten alle Teilnehmer im Gasthaus „Zum Fürstengrund“ ein und konnten sich an der reichhaltigen Speisekarte stärken.

Begeistert von der informativen Führung des Herrn Rietdorf und dem vorzüglichen Mittagstisch traten wir zufrieden, gegen 14.30 Uhr, die durch Privat-PKW organisierte Rückfahrt an.

Der Odenwaldklub bedankt sich bei allen Teilnehmern und wünscht sich bei künftigen Wanderungen eine derartige rege Beteiligung.

Bericht: Manfred Bender,  Bilder: Peter Moewes

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