Am 20.11.2011 starteten wir zur dritten Etappe auf dem Nibelungensteig. Nachdem wir im Jahr zuvor bereits von Zwingenberg nach Reichenbach und eine Etappe später von dort nach Lindenfels diesen wirklich anspruchsvollen und aussichtsreichen Steig gelaufen waren stand dieses Mal die dritte Etappe von Lindenfels nach Grasellenbach an.Das war wieder eine Herausforderung für „die ganz Harten“ des OWK. Und wieder konnten wir eine neue sympathische Wanderfreundin in unseren Reihen begrüßen.
Von Lindenfels ging es bei herrlichem Wanderwetter erst einmal bergab zum Gumpener Kreuz, dann aber gleich wieder steil bergauf zur Kreuzung am Stotzsattel Hier verläuft eine alte Grenze mit vielen historischen Grenzsteigen am Weg. Sie erinnern an die Verpfändung der Mark Heppenheim an die Pfalz im Jahr 1461. Und weil 1650 das Pfand eingelöst wurde, gehörte Heppenheim wieder zu Mainz. Dann ging es wieder bergab ins Weschnitztal vorbei an einem Friedhof mit besonderer Eigenart: Alle Gräber sind bewusst mit den gleichen Giebelkreuzen aus Holz versehen, nach dem Motto: „Im Tode sind wir alle gleich“ Und gleich danach ging es mit 120 Höhenmetern steil in Serpentinen hoch zur Walburgiskapelle. Vorneweg, wie „Jungsiegfried“, unser Wanderführer Werner Schimpf. Jetzt hatten wir uns eine kurze Rast wirklich verdient. Gisela hatte wieder eine Überraschungstüte mit leckeren Schokoriegeln dabei. Wunderbar! Dazu genossen wir unsere Pause mit einem herrlichen Ausblick über unseren Odenwald.
Hoch über den Kahlberg ging es dann wieder bergab ins Gaßbachtal. Und schweren Herzens vorbei am bekannten „Café Bauer“ mit seinen herrlichen Torten und Windbeuteln, denn wir hatten in Grasellenbach einen Mittagstisch reserviert. Kurz nach 14.00 Uhr kamen wir dann mit müden Beinen im Gasthof „Dorflinde“ an. Ein wirkliches empfehlenswertes Gasthaus. Abwechslungsreiche Speisekarte, vernünftige Preise und ein sehr zuvorkommender Service. „Wanderherz, was willst du mehr?“. Mittlerweile entwickeln wir uns doch noch zu Fränkisch-Crumbacher „Dippegucker“ Und nach bekannt fröhlicher Runde ging es in Fahrgemeinschaften bequem zurück nach Hause. Wer nicht dabei war, hatte was versäumt!
Bericht: Peter Moewes
Bild: Helga Schimpf













